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Bürgermeisterrunde des Bayerischen Gemeindetags im Landkreis besichtigt das Umspannwerk in Bachl

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Gemeinsame Presseerklärung von Bayernwerk, gastgebendem Bürgermeister Andreas Rumpel und Bürgermeistersprecher Herbert Blaschek:

Experten des Netzbetreibers Bayernwerk haben die Bürgermeister aus dem Landkreis Kelheim über das neue Umspannwerk in Bachl in der Marktgemeinde Rohr im Landkreis Kelheim (Niederbayern) und Konzepte für Elektro-Ladesäulen informiert. Anschließend besichtigten die Gemeindevertreter den neuen Netzknoten für die Energieversorgung in der Region.

 

In der Region Rohr investiert das Bayernwerk mit den laufenden Netzausbaumaßnahmen gesamt rund 19 Millionen Euro. Im Sportheim in Rohr stellten kommunale Ansprechpartner und Techniker des Bayernwerks das neue Umspannwerk in Bachl vor. „Im Landkreis Kelheim speisen rund 9.000 Photovoltaikanlagen in unser Netz ein. Die in unser Netz eingespeiste Energie hat sich in den vergangenen zehn Jahren um das 18-fache erhöht. Jetzt sorgen wir dafür, dass das Stromnetz stabil bleibt“, erklärt Kommunalbetreuer Stephan Leibl die Hintergründe für den erforderlichen Neubau. Von den Investitionskosten entfallen etwa 3,4 Millionen Euro auf das Umspannwerk.

„Mit dem entstehenden Umspannwerk am Standort Bachl gelingt es uns, zusammen mit Bayernwerk als Partner, ideale Voraussetzung für die künftige Ansiedelung von energieintensiven Unternehmen zu schaffen und damit einen entscheidenden Parameter für die Wirtschaftskraft in der Region zu setzen“, sagte Andreas Rumpel, gastgebender Bürgermeister von Rohr in Niederbayern. Im Rahmen der Dienstbesprechung der Bürgermeister im Landkreis Kelheim stellte Martin Hanner vom Kommunalmanagement des Bayernwerks verschiedene Modelle für den Aufbau von Ladesäulen für E-Autos in Kommunen vor. Die Gemeindevertreter erfuhren, dass die Elektro-Stationen entweder gepachtet, als Werbefläche genutzt oder erworben werden können. „Elektroautos sind auf dem Vormarsch. Um als Kommune modern und zukunftsorientiert zu sein, ist es jetzt die Zeit, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Das Bayernwerk und seine Partner können die Kommunen mit verschiedenen Angebotsmodellen unterstützen und mit jeder Gemeinde eine passende Lösung finden“ sagte Martin  Hanner.

Im Anschluss an die Vorträge besichtigten die Kommunalvertreter das neue Umspannwerk in Bachl. Bei der Besichtigung war besondere Vorsicht geboten, denn die Technik zur Mittelspannungsversorgung befindet sich bereits in Betrieb. Die Anbindung an das Hochspannungsverteilnetz wird nach Abschluss der privatrechtlichen Sicherung und Genehmigung folgen. Thomas Kotarski, verantwortlich für den Betrieb des Umspannwerks, und seine Kollegen erklärten den interessierten Besuchern  die Funktionsweise der 110-kV-Schaltanlage und  Transformatoren auf dem Außengelände sowie die 20-kV-Schaltanlagen im Betriebsgebäude. Neben den Bürgermeistern konnten im Laufe des Tages in zwei weiteren Gruppen Grundstückseigentümer und Anwohner einen Blick in das neue Umspannwerk werfen.

Zuletzt geändert am: 18.5.2016

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