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Startschuss für die Kinderkrippe

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Der Markt Rohr i.NB baut die Kinderkrippe. Pünktlich zu Ostern erfolgte der Startschuss zu den Baumaßnahmen im großen Schulgebäude der Grundschule. Bürgermeister Andreas Rumpel und Diplom Ingenieur Michael Müller vom Architekturbüro quadrat 45° aus Regensburg inspizierten die ersten Hochbauarbeiten vor Ort, die mit der Entkernung des Gebäudeteils und Freilegung der Ver- und Entsorgungsleitungen begannen.

Durch das Starkregenereignis vor einem Jahr am 29.05.2016 waren im Gebäude zusätzliche Untersuchungen des bestehenden Abwassernetzes notwendig geworden, die in der Folge trotz aller Anstrengungen einen früheren Baubeginn nicht zuließen. Bis zur Fertigstellung der Krippe werden gut 1,3 Millionen EUR verbaut werden, die durch ein Staatliches Förderprogramm mit aufgefangen werden. Ein Neubau in vergleichbarer Größe hätte mit Grunderwerb und Infrastruktur gut 2 Mio. EUR verschlungen.

Bisher waren in dem Gebäude Teile der nicht mehr bestehenden Mittelschule untergebracht. Durch die Umgestaltung zur Krippe erfährt das kommunale Gebäude nicht nur einen neuen Verwendungszweck, sondern auch eine neue Auslastung. Mit ihrer zentralen Lage ist die neue Krippe ideal im Innerort angebunden. Bürgermeister Rumpel spricht deshalb auch von einem Meilenstein in der Gemeindeentwicklung, denn der Markt war bisher die einzige Kommune im Landkreis ohne gesonderte Betreuungsmöglichkeit für die Kleinsten. Diese wurden im altersgeöffneten Kindergarten betreut. "Mit dem Bau unserer Kinderkrippe schaffen wir ein hervorragendes Betreuungsangebot für die unter Dreijährigen und damit für junge Familien in unserer Gemeinde", sagt Rumpel.

Meilenstein in der Gemeindeentwicklung

Dass die Kinderkrippe neben Gymnasium, Grundschule und Kindergarten nicht nur eine wesentliche Stärkung der Infrastruktur mit sich bringt, sondern auch notwendig ist, zeigt sich am rappelvollen Kindergarten St. Elisabeth. Die Krippe hat aber auch weitere Synergien zur Folge. Seit Bekanntgabe des Beschlusses zum Bau haben sich viele auswärtige Familien um einen Bauplatz in der Asam-Gemeinde bemüht. Auswärtige Familien haben gerade wegen der zentralen Lage von Grundschule, Kita und Gymnasium den Markt als ihren künftigen Wohnort ausgewählt, weil Rohr verkehrsgünstig liegt, die Baulandpreise erschwinglich sind und vieles für den täglichen Bedarfes quasi vor der Haustüre zu finden ist. Daneben sind die Betreuungsmöglichkeiten für den Nachwuchs schnell zu Fuß zu erreichen. "Unsere Bauplätze sind alle weg", so der Rathauschef, "und das bestätigt uns, dass wir mit der Gemeindeentwicklung auf einem guten Weg sind".

Die neue Kinderkrippe erhält zwei Betreuungsgruppen. Der Betrieb soll Anfang 2018 aufgenommen werden.

Zuletzt geändert am: 19.4.2017

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