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Ehrungen und Nachhaltigkeit bestimmten den Neujahrsempfang 2020

Aktuelles aus dem Bürgermeisterbüro
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Die besten Neujahrswünsche austauschen, alte Bekannte wiedersehen, den Ehrenamtlichen danken und in lockerer Smalltalk-Atmosphäre interessante Kontakte knüpfen. Das war die Intention des Neujahrsempfang der Marktgemeinde Rohr zu schätzen. Rund 160 Gäste kamen in die Schulturnhalle, um gemeinsam das Jahr 2020 zu beginnen. Die Zusammengehörigkeit wurde beim Stehempfang hörbar, als Altabt Gregor Zippel zu später Stunde spontan zur Gitarre griff und mit der „Trauntaler Klarinettenmusik“ die Gäste mit launiger Schlagermusik unterhielt. Bürgermeister Rumpels Neujahrsansprache stand unter dem Motto: „Gemeinde – nur noch mit Konzept“. So sei ihm die Beteiligung der Bürger an der zukünftigen Entwicklung ihrer Heimatgemeinde sehr wichtig. Denn nur gemeinsam könne Rohr auch weiterhin vorankommen. Entwicklungskonzepte seien das Erfolgsmodell der Kommunen, und ein solcher Masterplan sei auch die Fahrkarte für eine erfolgreiche Entwicklung von Rohr. Für seinen fesselnden Festvortrag über „Nachhaltige Entwicklung in Wirtschaft und Gesellschaft: Katalysator oder Bremser?“ ernte Professor Dr. Barfuß viel Beifall.

Im Mittelpunkt des Abends stand neben dem Festvortrag die Ehrung der langjährigen Betreuer des Volksbildungswerkes, das 2019 in die VHS übergegangen war. Geehrt wurden durch Bürgermeister Rumpel Irmgard und Hans Weber, die 40 Jahre lang das Volksbildungswerk mit viel Fleiß und Herzblut ehrenamtlich geleitet und betreut hatten, Rektor a.D. Franz Spitzenberger sowie Konrad Seisenberger und Bernhard Loibl, die dem Ehepaar Weber immer beratend zur Seite standen und die Dokumentationen erledigt hatten. Der ebenfalls zu Ehrende, Herr Franz Winkelmeier, war verhindert.

Für seinen fesselnden Festvortrag über „Nachhaltige Entwicklung in Wirtschaft und Gesellschaft: Katalysator oder Bremser?“ ernte Professor Dr. Barfuß viel Beifall. Der Planet stehe „unter Druck“, so Professor Barfuß. Während im Jahr 1974 3,9 Milliarden Menschen auf der Erde lebten, seien es heute schon 7,5 Milliarden und 2075 werden es rund 10 Milliarden sein. Sie alle wollen so leben, wie wir. Dafür reichen aber die Ressourcen der Erde nicht aus. Eigentlich habe man nur noch 20 Jahre Zeit, bevor die Temperatur  um zwei Grad steige. „Wir müssen unter zwei Grad bleiben, sonst wird es hässlich“, so der Redner. Es gebe Vorschläge, die Technologie zu nutzen, um den Klimawandel zu bremsen. Doch dies werde nicht reichen. „Wir müssen unser Verhalten ändern“, betonte Barfuß.

Zuletzt geändert am: 23.1.2020

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