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Ein neues Feuerwehrfahrzeug für Obereulenbach

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Die Freiwillige Feuerwehr Obereulenbach hat ein neues, gebrauchtes Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) erhalten. Das alte Fahrzeug, Baujahr 1987, entsprach nicht mehr modernen Anforderungen.

Im Vorfeld hatten deshalb Bürgermeister Andreas Rumpel und die Verantwortlichen der Wehr nach einer Lösung gesucht, das bisherige Fahrzeug zeitnah zu ersetzen. Weil die Wehr im nächsten Jahr ihr 125-jähriges Gründungsfest feiert und man nie weiß, wie so ein Fest ausgeht, wurde der ursprüngliche Plan, ein neues Fahrzeug auf gebrauchtem Fahrgestellt zu erwerben, bei dem sich der Feuerwehrverein finanziell beteiligt, verworfen. Deshalb einigten sich die Kommandanten Manfred Höslmeier und Markus Ostermeier zusammen mit Bürgermeister Rumpel auf den Versuch, ein gutes, gebrauchtes Fahrzeug zu finden. Aus der Zeitung erfuhr Rumpel, dass die Gemeinde Pfatter im Landkreis Regensburg ein größeres Fahrzeug für ihre Ortswehr Geisling zum Kauf beschlossen hatte, denn die Feuerwehr Geisling liegt an der unfallträchtigen Bundesstraße 8. Nach einem eilends geführten Telefonat mit seinem Amtskollegen, Bürgermeister Jürgen Koch, verabredeten beide Feuerwehren mit ihren Bürgermeistern einen Besichtigungstermin und schlossen den Kaufvertrag. Groß war deshalb die Freude bei den Obereulenbachern Floriansjüngern, als das "neue" Tragkraftspritzenfahrzeug standesgemäß mit lautem Tatütata am Feuerwehrhaus eintraf. Kommandant Höslmeier und Vereinsvorsitzender Schuster bedankten sich bei Rumpel für seinen persönlichen Einsatz, der zu dem schnellen Erfolg führte und beim Marktgemeinderat, der den Kauf beschlossen hatte. Bürgermeister Rumpel freute sich über die unkomplizierte und schnelle Einigkeit mit seinem Amtskollegen und bedankte sich bei den Verantwortlichen der FF Geisling für die top Fahrzeugpflege.

Ein großes Lob hatte Rumpel für die Obereulenbacher Floriansjünger und die Wehrführung dabei, die wegen des bevorstehenden Gründungsfestes im nächsten Jahr, auf kein neues Fahrzeug bestanden hatten, sondern mit dem Kauf eines gebrauchten Tragkraftspritzenfahrzeugs rundum zufrieden waren. Das neue Fahrzeug bietet Platz für sechs Feuerwehrdienstleistende, sowie zusätzlich zur Standardbeladung noch Raum für den Faltbehälter der Wehr, der bei Wald- und Flächenbränden eingesetzt werden kann. Ebenso kann im neuen Fahrzeug ein Stromerzeuger mit Beleuchtungssatz, eine Hochwasserausrüstung und eine Motorsäge untergebracht werden. Zusätzlich verfügt das Fahrzeug am Heck über eine Verkehrswarnanlage.

Der Feuerwehrverein bringt sich im Rahmen der Beschaffung und der Zusatzausstattung des 10.000 Euro teuren Fahrzeugs mit Vereinsgeldern ein. Die beiden Bürgermeister wünschten der Wehr allzeit gute Fahrt und möglichst wenig Einsätze mit dem neuen Fahrzeug. Ein Umtrunk mit einer Brotzeit rundete die Fahrzeugübergabe ab.

 

 

 

 

 

Zuletzt geändert am: 19.11.2019

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